Salben kochen am Bienenhaus

Die ungewöhnliche Situation, dass die Bienen die von der Natur hervorgebrachten Nektarvorräte bereits aufgebraucht haben und daher schon die zweite Fütterung notwendig geworden ist, hat zu der ebenfalls besonders großen Ernte von vielen Naturbauwaben beigetragen. Die Bienen haben im Frühjahr viele neue Waben gebaut, als der Eintrag an Nektar noch höher gewesen ist. Dann aber haben sie alles schnell wieder verbraucht, als der Zustrom versiegt ist und die gebauten Waben entweder nie benützt, oder den darin gelagerten Honig wieder aufgebraucht.

Biene beim Nektar- und Blütenstaubsammeln

So haben wir in diesem Jahr das Geschenk einer Fülle von reinstem Naturbauwachs, aus dem wir Salben für verschiedene Anwendungen auf der Haut und bei Wunden kochen können. Dazu werden wir uns zunächst die einzelnen Zutaten von Wachs, Blütenhonig, Olivenöl, Propolis, Ringelblume und Spitzwegerich in ruhigen Schritten genauer betrachten und uns bewusst machen, welche feinere Qualität uns darin begegnet.

Im zweiten Teil werden aus diesen Zutaten in fein abgestimmter Weise die Salben hergestellt und in passende Behältnisse abgefüllt.

Zeit: in Planung
Ort: Bienenhaus in den Loisachauen
Material für die Salben: wird gestellt
Bitte mitbringen: Besteck, Geschirr, Becher, einen kleinen Beitrag fürs gemeinsame Mittagessen, Getränke für den Tag

Beitrag: 65 € inkl. Materialkosten